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Cornilleau Gauzy Quest OFF

Artikelnummer: 206613

der Geheimtipp fĂĽr Topspinspieler

39,90 €
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Das Cornilleau Gauzy Quest OFF ist das Konzeptholz für ein direktes Offensivspiel, das schnelles Spiel Tischnähe kombiniert mit den Variationen aus der Halbdistanz.

Neben dem direkten Angriffspiel hat dieses Holz auch eine sehr kontrollierte Seite für die verschiedenen Phasen des Spiels. Die härteren Ovangkole-Außenfurniere sorgen für einen zusätzlichen Druck bei harten Topspins, besonders bei den neuen Polybällen.

Gewicht: 80g-85g

Materialtest: Cornilleau Gauzy Quest OFF

Ein Holz mit dem Zeug zum modernen Klassiker

von Markus Biedermann


Simon Gauzy beim World Cup 2017: Starke Auftritte mit neuem Material, darunter ein beeindruckender Sieg gegen Jun Mizutani . Zum ersten Mal spielt der Franzose “sein Holz” bei einem großen Turnier. Es wird ein Meilenstein in der Karriere des jungen Nationalspielers, denn er steht danach als Nummer 8 der Weltrangliste zum ersten Mal in den internationalen Top 10.Aber sagt ein solcher Erfolg überhaupt etwas über sein Material aus? Eher nicht. Die Formkurve des Ochsenhausener Führungsspielers zeigt schließlich schon lange nach oben.

Fest steht: Simon Gauzy ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Markengesichter bei Cornilleau. Lange spielte er mit dem Aero OFF+ Soft Carbon , bevor er nach einer kurzen Testphase anderer Hölzer zum schwersten Brett des Herstellers überging; das Absolum OFF+ hatte er nun bereits eine ganze Weile im Einsatz.

Anforderungen an die Holz-Charakteristik

Im Gespräch mit Dan von tabletennisdaily.com sagt Gauzy, dass er zur Entwicklung der beiden nach ihm benannten Hölzer – neben dem OFF gibt es noch eine ALL+ Version des Quest – seine Wünsche beigetragen hat und vor dem ersten Einsatz unter Wettkampfbedingungen schon länger damit trainiert hatte. Eine seiner zentralen Anforderung an das Quest: Ausreichend Kontrolle, um sein kreatives Spiel zu unterstützen.

Dieses Spiel ließ mich schon vor einigen Jahren zu seinem Fan werden, als die jüngsten Erfolge noch nicht absehbar waren. Damals bin ich nach einer sehr langen Pause wieder in den aktiven Vereinssport eingestiegen, habe diverse Cornilleau-Hölzer und -Beläge getestet und seit ihrer Verfügbarkeit schließlich die Target PRO GT-M43 auf das Aero Soft Carbon OFF+ geklebt. Ich schätze dieses schnelle Holz aufgrund seines geringen Gewichts und der durchaus akzeptablen Kontrollierbarkeit, insbesondere in Kombination mit den moderaten M43-Belägen in 2mm. In Bezug zu meiner Spielstärke operierte ich am Limit, feierte aber Erfolge und konnte mein eigenes Spiel immer weiter verbessern – die TTR-Kurve entwickelte sich ganz in meinem Sinn.

Der Reiz des Neuen

Mit meinem Material war ich also wirklich zufrieden und ohne Bedarf, daran etwas zu ändern. Dass ich die neuen Cornilleau-Hölzer dennoch gerne testen würde, stand schnell fest, denn Preis, Gewicht und die Beschreibung der Eigenschaften klangen doch recht verlockend.

In den Blick nahm ich dabei die beiden Varianten in der Mitte der neuen Produktpalette: Das besagte Gauzy Quest OFF sowie das Calderano Foco OFF- . Die Extreme (Foco OFF+ , ein beachtliche Rakete, mir im Kurztest jedoch deutlich zu schnell und das Quest ALL+ ) sparte ich aus.

Quest OFF und Foco OFF- teilen sich einige Eigenschaften:

  • Beide wiegen 80 Gramm (offiziell 85 Gramm)

  • Beide sind fĂĽnfschichtig, der Kern besteht aus Kiri -Holz und die mittleren Schichten aus Ayous

  • Beide sind 6,2 mm dick

Beide überzeugen auch direkt nach dem Auspacken durch die Verarbeitungsqualität. Der konkave Griff ist angenehm geschliffen und der untere Teil des Blatts am Übergang zum Griff ist leicht angerundet, kurzum: Beide Hölzer fühlen sich hochwertig an. Zweifel aufgrund des günstigen Kaufpreises der Hölzer oder der Produktion in China sind hier völlig fehl am Platze.

Der Unterschied liegt in der äußeren Holzschicht: Ovangkol beim Gauzy Quest OFF und eine im Vergleich weichere Außenfurnier-Kombination beim Calderano Foco OFF-. Dies macht das Calderano etwas langsamer, liefert aber mehr Kontrolle, was sich vor allen Dingen bei meinen Vorhand-Topspins bemerkbar machte. Quote: 1A.

Doch nach ausgiebigen Tests gegen unterschiedliche Spielertypen und in diversen Trainingssituationen, gefällt mir das Quest OFF nicht nur im Vergleich zum Foco OFF- deutlich besser, sondern ersetzt ab sofort auch mein bisheriges Aero OFF+.

Kein Wunder, dass der Fanboy jetzt das neue Material seines Helden spielt, könnte man an dieser Stelle einwenden…

Kontrolle und Power sind kein Widerspruch

Ja, es stimmt. Ich habe eine Affinität zu diesem Spieler und zur Marke, was mich initial zu diesem Test motiviert hat. Doch im Verlauf dieser Tests wurde ich von diesem Material so sehr überzeugt wie von bisher keinem anderen Holz aus dem Hause der Franzosen, die verglichen mit Platzhirschen wie Butterfly außerhalb Frankreichs in diesem Segment bisher noch ein Nischendasein führen. Das Zhang Jike, das Timo Boll ALC… – die Liste der Spielernamen, die synonym für die beliebtesten Hölzer der Japaner stehen, kann wirklich lange fortgesetzt werden. Nach mehreren Wochen mit dem Cornilleau Gauzy Quest OFF glaube ich, dass Cornilleau nun ein echtes Pfund Holz auf den Markt gebracht hat, welches das Zeug dazu hat, sich zu einem modernen Klassiker zu entwickeln:

Ein “Klassiker” deshalb, weil es auf moderne Verbundstoffe wie Carbon verzichtet. Dennoch modern, weil es der heutigen Spielergeneration und kreativ-offensiven Spielertypen wie Simon Gauzy ein Tool in die Hand gibt, das ihnen ermöglicht, unter allen heutigen Rahmenbedingungen des Sports zu bestehen.

Es sind zwei Charakteristika, die das Gauzy Quest OFF auszeichnen und deren Ausgewogenheit bzw. Balance mich selbst so begeistern konnten. Zum einen das hervorragende Spielgefühl, von deutlichen Rückmeldungen getragen und dennoch von der gewissen Härte des Ovangkol gestützt, was zur außerordentlich guten Kontrolle des Offensivholzes beiträgt. Zum anderen die insgesamte Balance zwischen diesen Kontrolleigenschaften, dem Spinpotenzial und der Schnelligkeit, aufgrund derer das Holz offensive, kraftvolle Schläge mit viel Spin ermöglicht.

Dadurch sind alle Schlagvarianten möglich. Von der spinnigen Eröffnung zum Gegenspin, tischnah, tischfern, kurzlegen, aggressiv schupfen, Flip… Und immer gibt es in der Rally noch die notwendige Extra-Reserve für den finalen Schuss. Die hohe Kontrolle macht sich ganz besonders im Blockspiel bemerkbar. Etliche Bälle gegen sehr gute Angriffsspieler, die ich bisher erst hinter der Platte landen konnte, erreichen nun ihr geplantes Ziel. Die grundlegende Sicherheit steigt und die Fehlerquote sinkt, ohne dass extreme Einbußen bei der Geschwindigkeit hinzunehmen wären.

Die ideale Balance für mich persönlich erreiche ich dabei weiterhin mit den Target Pro GT-M43 Belägen (mein Testbericht ). Da es bei meinem neuen Holz im Vergleich zum bisherigen Carbonholz natürlich durchaus etwas konservativer in der Km/h-Abteilung zugeht, testete ich das Gauzy Quest OFF auch mit den härteren 47°-Belägen. Hiermit geriet ich jedoch in einen Bereich, der den Zugewinn an Kontrolle, den ich durch das neue Material genieße, sofort zunichte machte.

Fazit

Ich bin begeistert von Cornilleaus neusten Hölzern und ganz besonders vom Quest OFF, das mir selbst dann große Freude machen würde, wenn es den Namen eines anderen Spielers tragen würde. Spieler kommen und gehen auf der Tischtennisbühne; am Ende muss das Material für sich selbst stehen und zu jedem Spieler ganz individuell passen.

Wem also lässt sich das Gauzy Quest OFF empfehlen? Meiner Meinung nach für jeden Spielertypen, der zwischen einem konservativ angelegten Allroundspiel bis hin zum kontrolliert offensiven Spiel agiert und dabei auf Variantenreichtum setzt. Auch Blockspieler dürften ihre Freude haben.

Wer einen gänzlich kompromisslosen Offensiv-Stil pflegt, hat mit der Wahl der Beläge alle Optionen in der Hand. Nimmt man Härtegrad und Dicke als verschärfende Stufen, dann sind im Vergleich zu meiner Auswahl noch fünf höhere Gänge möglich. Andererseits würde ich solchen Spielern empfehlen, sich das etwas schwerere Calderano Foco OFF+ ernsthaft anzuschauen – es ist ein Powerhouse. Anfängern und tendenziell etwas defensiver agierenden Allround-Spielern würde ich zum Calderano Foco OFF- oder zu einem Test des Gauzy Quest ALL+ raten, zu dem ich jedoch keine eigene Einschätzung geben kann.

Cornilleau hat eine tolle neue Hölzer-Serie aufgelegt. Ich bin gespannt, wer in Zukunft in den Sporthallen mit einem dieser Hölzern an die Platte gehen wird und wie der Hersteller ab hier sein Portfolio weiterentwickelt. Mein Dank geht an das Team von tischtennis.biz, das mir diesen Test ermöglicht hat.

Simon Gauzy spielt das Cornilleau Quest OFF
schreibt
Super zum Topspinspiel, nur zu empfehlen.
schreibt
Ich bin jüngst auf dieses Holz umgestiegen. Es bietet ein hervorragendes Spielgefühl mit außerordentlich guter Kontrolle, ermöglicht aber dennoch kraftvolle Schläge. Mit dem Quest OFF sind alle Schlagvarianten möglich und immer hat es eine Extra-Reserve auf Lager. Meine Fehlerquote ist spürbar gesunken, insbesondere bei eigenen Topspins, aber auch beim Blockspiel, ohne dass zu große Kompromisse bei der Geschwindigkeit hinzunehmen wären. Die Verarbeitungsqualität ist top. Das Gewicht beträgt 80 Gramm, was mir gefällt, da ich etwas leichtere Hölzer bevorzuge. Als Beläge spiele ich weiterhin – da bin ich nun schon länger sehr zufrieden – die Target Pro GT-M43.

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